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Elektro-Carsharing: DriveNow betreibt in Hamburg fortan größte Elektro-Auto-Flotte

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz in einem elektrischen BMWi3 von DriveNow
Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz in einem elektrischen BMWi3 von DriveNow

DriveNow, das Joint Venture der BMW Group und der Sixt SE, baut den Anteil an Elektro-Fahrzeugen in seiner Hamburger Flotte massiv aus.

 

Die Zahl der vollelektrischen BMW i3 werde bis zum Jahresende auf 200 Autos aufgestockt. Damit werde die Elektro-Auto-Flotte, die zu Beginn im Juli 2015 zunächst noch 30 E-Fahrzeuge in der Hansestadt aufwies, innerhalb von nur zweieinhalb Jahren mehr als versechsfacht.

 

Mit derzeit 150 BMW i3 ist Hamburg bereits heute der DriveNow Standort in Deutschland mit den meisten Elektro-Fahrzeugen.

 

Die Freie und Hansestadt Hamburg und die BMW Group hatten im Mai 2017 in einem Memorandum of Understanding eine strategische Partnerschaft geschlossen, um neue Maßstäbe im Bereich urbaner Mobilität zu schaffen. Ziel ist es, der Elektromobilität in der Elbmetropole flächendeckend zum Durchbruch zu verhelfen.

 

Im Gegenzug zur Aufstockung der Elektroflotte von DriveNow hat die Stadt Hamburg das Ziel formuliert, bis 2019 schrittweise insgesamt 1.000 öffentlich zugängliche und zusätzliche 150 Ladepunkte auf switchh-Flächen zu implementieren.

 

Aktuell stehen bereits mehr als 650 öffentlich zugängliche Ladepunkte in Hamburg zur Verfügung, davon allein 611 durch die städtische Stromnetz Hamburg GmbH. Damit stehe Hamburg beim Ladeinfrastrukturausbau bundesweit mit an erster Stelle.

 

"Für unsere Städte brauchen wir kluge Mobilitätskonzepte und kundenorientierte Angebote, die den gestiegenen Anforderungen an Mobilität in den Städten gerecht werden und dabei den Verkehr sauberer, leiser und effizienter machen“, sagte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz.

 

„Durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur werden wir die Elektromobilität im ganzen Stadtgebiet fördern. Unser Ausbauprogramm schafft damit auch die Voraussetzung für den Betrieb elektrifizierter Carsharing-Flotten. Für die Lebensqualität in Hamburg ist es gut, dass DriveNow den Anteil seiner Elektrofahrzeuge weiter ausbaut.“

 

 

Elektromobilität kann ihr Potenzial noch sehr langsam entfalten

 

Sebastian Hofelich, Geschäftsführer von DriveNow ergänzt: "Wir beobachten in Deutschland immer noch ein Henne-Ei-Problem, welches dafür sorgt, dass die Elektromobilität ihr Potenzial nur sehr langsam entfalten kann. Die zuständigen staatlichen Stellen bauen die Ladeinfrastruktur nur schleppend aus, weil es zu wenig Elektroautos gibt, um den notwendigen Druck aufzubauen. Gleichzeitig kommt der Kauf von E-Autos bzw. die Umstellung auf Stromer nicht in Schwung, weil die mangelnde Ladeinfrastruktur vielerorts noch abschreckt. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg zeigt als positives Beispiel, was möglich ist, wenn Unternehmen und Kommunen an einem Strang ziehen und ehrgeizige Ziele formulieren."

 

 

Über 17 Millionen Kilometer elektrisch zurückgelegt

 

DriveNow setzt seit über vier Jahren auf Elektromobilität und bietet seinen Kunden an allen Standorten die elektrischen BMW i3 an. Der Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität wird durch diverse Zahlen belegt. Rund 350.000 Kunden kamen durch die Fahrt mit einem der E-Fahrzeuge von DriveNow in Berührung mit Elektromobilität.

Hierbei wurden bereits über 17 Millionen elektrische Kilometer zurückgelegt. Die CO2-Einsparungen belaufen sich dabei auf etwa 2.500 Tonnen. Durch die Aufstockung in Hamburg hat DriveNow darüber hinaus die Gesamt-E-Flotte über alle Standorte hinweg auf über 1.000 E-Fahrzeuge ausgebaut.

 

Die Aufstockung auf 200 Stromer bis Ende 2017 soll noch nicht das Ende sein. Dazu Hofelich: "Wir werden gemeinsam mit der Stadt Hamburg untersuchen, ob sich der Zusammenhang zwischen dem Ausbau der Ladeinfrastruktur und dem Betrieb der stationslosen E-Flotte positiv entwickelt."

Abhängig davon will DriveNow die weitere Elektrifizierung seiner Hamburger Flotte machen - bis zu 550 Fahrzeuge bis 2019.

 

Weitere Informationen unter https://www.drive-now.com/de/de

 

 

 

 

 

"obs/Bild: (C) DriveNow/Stefan Groenveld"

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