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Bundesverband begrüßt politischen Willen zur Integration von Speichern in das Energiesystem

Der BVES bewertet es positiv, dass sich das Ziel, die Sektoren Wärme, Mobilität und Elektrizität in Verbindung mit Speichertechnologien zu koppeln, in den Ergebnissen der GroKo-Verhandlungen wiederfindet
Der BVES bewertet es positiv, dass sich das Ziel, die Sektoren Wärme, Mobilität und Elektrizität in Verbindung mit Speichertechnologien zu koppeln, in den Ergebnissen der GroKo-Verhandlungen wiederfindet

Der Bundesverband Energiespeicher (BVES) begrüßt in einer Stellungnahme zu den Ergebnissen der GroKo-Verhandlungen den damit verbundenen politischen Willen, die Integration von Energiespeichern im Energiesystem zu fördern.

Von dieser Grundlage müssten nun konkrete politische Handlungen abgeleitet werden, fordert der Verband.

 

Einstufung von Speichern als Letztverbraucher sollte abgeschafft werden

 

Speicher seien zeitliche Verzögerungselemente und damit eine eigenständige vierte Säule des Energiesystems neben Erzeugung, Transport und Verbrauch. In diesem Zusammenhang sei die Absicht, die rechtlichen Rahmenbedingungen dahingehend anzupassen, dass die "unterschiedliche Belastung von gespeicherter Energie" geprüft und vereinheitlicht wird, von wesentlicher Bedeutung.

Die Einstufung von Speichern als Letztverbraucher und die damit verbundene Mehrfachbelastung der gespeicherten Energie durch Abgaben und Umlagen muss abgeschafft werden, fordert der BVES.

 

Speicher sind reif für den Markt und brauchen rechtliche Rahmenbedingungen, die ihre Potentialentfaltung unterstützen anstatt sie zu begrenzen“, so der Verband.

Die Vorhaben, "Investitionen in Speichertechnologien durch eine stärkere Marktorientierung anzureizen" und „Speichern die Möglichkeit zu eröffnen, mehrere Dienstleistungen (wie Regelenergie und Mieterstrom) gleichzeitig zu erbringen“, orientieren sich daher in die richtige Richtung, kommentiert der BVES.

Errichter und Betreiber von Speichern sollten Zugang zu modernen Geschäftsmodellen haben und damit auch etwa Netzbetreibern der Zugriff auf Speicherkapazitäten eingeräumt werden. Märkte für Systemdienstleistungen sollten dabei grundsätzlich technologieoffen organisiert werden.

 

Sektorenkopplung von wesentlicher Bedeutung

 

Für die Erreichung höherer Anteile von erneuerbaren Energien im Energiesystem sei die Kopplung der Sektoren Wärme, Mobilität und Elektrizität in Verbindung mit Speichertechnologien von wesentlicher Bedeutung.

Daher sei es positiv zu bewerten, dass sich das Ziel, die Sektoren Wärme, Mobilität und Elektrizität in Verbindung mit Speichertechnologien zu koppeln, in den Ergebnissen wiederfindet.

„Es gibt eine Vielzahl an Speichertechnologien und ebenso eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten von Speichertechnologien, die in Verbindung mit Sektorenkopplung diesen Ansatz nachhaltiger und effizienter gestalten können. Da die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen ein Haupthemmnis für deren breiteren Einsatz sind, ist auch hier die politische Absicht zur Anpassung der Bedingungen zur Förderung von Speichertechnologien zu begrüßen“, heißt es in der Pressemitteilung des BVES.

 

 

 

 

Bundesverband Energiespeicher i.G.

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