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Starkes Wachstum der Elektromobilität wirkt sich auf den Rohstoffbedarf aus; weiterer Preisanstieg beim Kobalt erwartet

Kobalt-Erz. Bild: First Cobalt
Kobalt-Erz. Bild: First Cobalt

Anfang 2018 gab es weltweit 3,2 Millionen Elektrofahrzeuge. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von 55 Prozent. Das wirke sich auf den Rohstoffbedarf aus, betont die Swiss Resource Capital AG (SRC, Hersisau; Schweiz), eine Dienstleistungsunternehmen für den Edelmetall- und Rohstoffsekror. 


Trotz aller Diskussionen um ausreichende Ladestationen und sich möglicherweise verknappender Rohstoffen steige die Zahl der Elektroautos enorm. Für 2030 werde bereits mit 30 Millionen ausgelieferten Elektrofahrzeugen gerechnet, zitiert die SRC Bloomberg.

 

An Rohstoffen werden besonders Nickel, Lithium und Kobalt gebraucht. Automobilhersteller bemühen sich bereits um den dringend benötigten Nachschub.

 

 

Experten erwarten einen weiteren Preisanstieg beim Kobalt

 

Während Lithium in vielen Regionen der Erde verfügbar ist, sieht es beim Kobalt anders aus. Unumstrittene Nummer Eins bei den Produktionsländern ist der Kongo, eines der ärmsten Länder der Erde. China als zweitgrößter Kobalt-Produzent verfolgt in Sachen Elektromobilität sehr ehrgeizige Pläne und so werde kaum Kobalt aus China auf den Weltmarkt kommen.

 

Experten erwarten daher einen weiteren Preisanstieg beim Kobalt. Kostete vor zwei Jahren eine Tonne Kobalt aus dem Kongo rund 22.000 US-Dollar, so sind es heute zirka 80.000 US-Dollar.



 

 

Swiss Resource Capital AG