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Bosch präsentiert Services für die vernetzte Elektromobilität als Massenmarkt

Bosch verknüpft den elektrischen Antrieb mit der „Bosch Automotive Cloud Suite“ und entwickelt internetbasierte Services für das intelligente Elektroauto
Bosch verknüpft den elektrischen Antrieb mit der „Bosch Automotive Cloud Suite“ und entwickelt internetbasierte Services für das intelligente Elektroauto

Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, stellte auf der der IoT-Konferenz Bosch ConnectedWorld 2018 in Berlin.in Berlin das „system!e“ vor: Vernetzte Services für Elektromobilität sollen die Alltagstauglichkeit des elektrischen Fahrens für den Massenmarkt weiter steigern.

Vernetzung wird die Art, wie wir uns fortbewegen, grundlegend verändern und dabei helfen, die Verkehrsprobleme von heute zu lösen. Mit ihr wird unsere Vision einer emissionsfreien, stressfreien und unfallfreien Mobilität Realität“, so Denner.

 

 

 

Digitale Dienstleitungen für die Elektrofahrzeuge

 

Bereits seit 2016 verleiht die Bosch-Tochter COUP Elektroroller in Berlin. Nach Paris im vergangenen Jahr geht das eScooter-Sharing dieses Jahr auch in Madrid an den Start. In Summe sind dann 3 500 Elektroflitzer unterwegs.

 

„Digitale Services werden das elektrische Fahren beschleunigen“, sagte Denner. Der Bosch-Chef präsentierte auf der IoT-Konferenz „system!e“, ein Gesamtsystem aus vernetzten elektrifizierten Antriebskomponenten und neuen Servicelösungen für Elektroautos.

Technisch verknüpft Bosch dafür den elektrischen Antrieb mit der „Bosch Automotive Cloud Suite“. Auf Basis dieses Zusammenspiels entwickelt das Unternehmen internetbasierte Services. Das intelligente Elektroauto weiß beispielsweise künftig ganz genau, wann ihm der Strom ausgeht, aber auch, wo neuer Strom zu holen ist.

 

 

Gegen die „Reichweiten-Angst“: Services für Alltagstauglichkeit

 

Nach wie vor ist die Sorge, mit dem Elektroauto liegen zu bleiben, für viele Käufer ein KO-Kriterium. „system!e“ sorgt hier für Abhilfe.

 

Die Vernetzung des Elektroantriebs mit der Cloud ermöglicht beispielsweise die „erweiterte Reichweitenprognose“. Ein Algorithmus berücksichtigt Fahrzeugdaten wie aktuellen Batterieladestand, Energieverbrauch für Heizung oder Klimaanlage sowie Fahrstil des Fahrers und Informationen aus der Umgebung. Dazu zählen topografische Daten der vorausliegenden Strecke und die aktuelle Verkehrssituation.

 

 

Erweiterte Reichweitenprognose plus „Lade-Assistent“

 

Auf Basis dieser Informationen berechnet der Service zuverlässig und genau die Reichweite. Geht es mit dem Elektroauto auf große Fahrt, wird die erweiterte Reichweitenprognose um den „Lade-Assistenten“ ergänzt. Er kennt alle Ladestationen beispielsweise auf einer Fahrt von München nach Hamburg, plant erforderliche Ladestopps vorausschauend ein und wickelt den Zahlvorgang komplett ab.

Dank zusätzlicher Informationen wie Restaurants, Cafés oder Einkaufsmöglichkeiten können Autofahrer die Zeit, in der das Fahrzeug lädt, entspannt für andere Dinge nutzen.

 

 

Elektroauto wird ins Stromnetz des Smart Home integriert

 

Ein dritter Service hilft, beim Laden im intelligenten Zuhause die Energiebilanz zu verbessern. Das Elektroauto wird dafür ins Stromnetz des Smart Home integriert, seine Batterie ergänzt den stationären Stromspeicher für die Photovoltaik-Anlage.

Überschüssiger Solarstrom wird tagsüber vom Auto aufgenommen und nachts bei Bedarf wieder eingespeist.

 

„Für Bosch geht Mobilität über das Auto hinaus. Mit unserer breiten Technikkompetenz in zahlreichen Bereichen können wir wie kein anderes Unternehmen anwendungsübergreifende Ökosysteme entwickeln und betreiben“, sagte Denner.

 

 

 

 

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