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Stadtwerke Stuttgart bauen Flotte ihrer Elektro-Roller erhöht auf 100 Fahrzeuge aus

stella-sharing startete im August 2016 als erstes Elektro-Roller-Sharing für Stuttgart
stella-sharing startete im August 2016 als erstes Elektro-Roller-Sharing für Stuttgart

Die Stadtwerke Stuttgart läuten Mitte März 2018 die nächste Saison für ihr Mobilitätsprojekt „stella-sharing“ ein. 2018 wird die Flotte um 25 Fahrzeuge auf insgesamt 100 Elektro-Roller verstärkt.

 

„Wir freuen uns, dass unsere Flotte – wenn auch erst einmal bescheiden – weiter wächst“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Olaf Kieser.

 

Für stella-sharing beginnt nun die nächste Pilotphase. „Aufgrund stetiger Innovationen im Bereich Elektromobilität ist das Pilotprojekt auf mehrere Phasen angelegt. Die Herausforderung dieser Saison wird es sein, mit effizienteren Betriebsabläufen mehr Fahrten zu ermöglichen“, betont Kieser.

„Der Betrieb ist anspruchsvoll, da die stella-E-Roller nach dem ‚Free-Floating-Prinzip‘ stationsunabhängig per App gemietet und wieder abgestellt werden.“

 

Für den Akkutausch fahren Dienstleister jeden Elektro-Roller im gesamten Stadtgebiet an. Damit dies schneller gelingt, wurde für diese Saison noch ein zusätzliches Service-E-Mobil angeschafft.

 

 

Über 5.800 Nutzer legten bereits mehr als 185.000 Kilometer mit Elektro-Rollern zurück

 

stella-sharing startete im August 2016 als erstes E-Roller-Sharing für die Landeshauptstadt zunächst mit 15 hellblauen Elektrorollern. Danach wurde das E-Rollermodell eigens für den Betrieb im Sharing und die hügelige Topographie Stuttgart weiterentwickelt.

In der zweiten Pilotphase 2017 wurden der technische Betrieb von 75 E-Rollern und das Sharing-Verhalten nach dem „Free Floating“-Prinzip in einem Gebiet von rund 48 Quadratkilometern getestet.

Nach anderthalb Jahren zählt stella-sharing über 5.800 angemeldete Nutzer. Diese legten seither mehr als 185.000 Kilometer auf den mit 100-prozentigem Stadtwerke-Ökostrom geladenen E-Rollern zurück und vermieden damit über 13.850 Kilogramm klimaschädliches CO2.

 

 

Verbesserungen bei Technik, Service und Preissystem

 

In der Winterpause wurden die stella-E-Roller technisch gewartet und ihre Motor-Leistung für steilere Strecken weiter erhöht. Andere Nutzer-Erfahrungen und -Anregungen sollen noch sukzessive umgesetzt werden, unter anderem in der App.

Eine weitere Neuerung in 2018 ist das Preissystem: „Es soll dazu anreizen, viel am Stück zu fahren und weniger zu parken. Damit soll die Auslastung der E-Roller weiter steigen“, erläutert Stadtwerke-Chef Kieser.

 

Die Tagespauschale für den stella-E-Roller wurde von 29 auf 23 Euro gesenkt. Dafür werden für Fahrtpausen zehn anstelle von fünf Cent pro Minute berechnet. Die Fahrkosten pro Minute (19 Cent) oder Kilometer (59 Cent) bleiben gleich.

Abgerechnet wird automatisch der für die Nutzer preisgünstigere Tarif. Eine monatliche oder jährliche Grundgebühr fällt nicht an. Die einmalige Registrierungsgebühr beträgt weiterhin 19 Euro. Im  Geschäftsgebiet wird es 2018 keine Änderungen geben. Der offizielle Saisonstart ist auf den 24. März terminiert, sofern es an diesem Tag nicht schneit oder friert.

 

 

Stadtwerke Stuttgart

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