· 

Bundesumweltministerium fördert Anschaffung von Elektro-Bussen mit 35 Millionen Euro

Elektro-Bus in Hamburg
Elektro-Bus in Hamburg. Bild: Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein

Im Rahmen des Sofortprogrammes "Saubere Luft" des Bundesumweltministeriums stehen ab sofort Fördergelder für die Beschaffung von Elektro-Bussen bereit. Entsprechend der Förderrichtlinie können bis zu 80 Prozent der Investitionsmehrkosten übernommen werden, berichtet das BMUB.

 

Das BMUB stellt für die Förderung vorerst kurzfristig 35 Millionen Euro zur Verfügung, eine weitere Aufstockung ist zeitnah vorgesehen.

 

Die EU-Kommission hat der Förderrichtlinie des BMUB zustimmt. Damit können Verkehrsbetriebe, die mehr als fünf Elektro-Busse bestellen wollen, beim BMUB eine Projektskizze einreichen.

"Elektrobusse fahren ohne Abgase und sind besonders leise. Damit tragen sie zu sauberer Luft und weniger Lärm in den Städten bei“, sagt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

„Außerdem leisten sie einen Beitrag zum Klimaschutz. Da die Fahrzeuge derzeit noch teuer sind, unterstützen wir Verkehrsunternehmen und Kommunen bei der Anschaffung. Damit machen wir diese zukunftsweisende Technologie schon jetzt attraktiv."

 

Mit der neuen Richtlinie soll die Markteinführung von Fahrzeugen für den öffentlichen Personennahverkehr, die emissionsfrei fahren, unterstützt werden.

 

 

BMUB übernimmt bei Anschaffung von mehr als fünf Batterie-Bussen bis zu 80 Prozent der Investitionsmehrkosten

 

Konkret fördert das BMUB die Anschaffung von mehr als fünf Batterie-Bussen mit bis zu 80 Prozent der Investitionsmehrkosten. Die Investitionsmehrkosten umfassen alle Kosten, die im Vergleich zur Anschaffung eines Diesel-Busses zusätzlich anfallen.

 

Förderfähig sind daher auch die dazugehörende Ladeinfrastruktur sowie weitere Maßnahmen, die zur Inbetriebnahme von Elektrobussen nötig sind, z. B. Schulungen und Werkstatteinrichtungen. Plug-In-Hybridbusse werden wie bisher mit bis zu 40 Prozent der Investitionsmehrkosten gefördert.

 

Elektrobusse, die in Gebieten mit hoher Schadstoffbelastung zum Einsatz kommen, werden bevorzugt gefördert. Gleiches gilt für Gebiete mit einer hohen Lärmbelastung.

 

BMUB

Kommentar schreiben

Kommentare: 0