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Daimler-Tochter bezieht Batterie-Systeme von Akasol für den Elektro-Bus Citaro

Akasol wird pro Elektrobus bis zu zehn Batteriepakte  mit maximal 243 Kilowattstunden liefern
Akasol wird pro Elektrobus bis zu zehn Batteriepakte mit maximal 243 Kilowattstunden liefern

Das Darmstädter Unternehmen Akasol entwickelt und produziert Lithium-Ionen-Batteriesysteme für die Daimler-Tochter EvoBus. Der führende europäische Bushersteller plant für die IAA Nutzfahrzeuge im September die Weltpremiere seines elektrischen Citaro.

 

Akasol wird pro Elektrobus bis zu zehn Batteriepakte vom Typ AKASYSTEM OEM mit maximal 243 Kilowattstunden liefern. Die Serienfertigung des elektrischen Citaro soll noch in diesem Jahr beginnen.

 

Die Akasol-Technologie kombiniere hohe Anforderungen an Leistungsfähigkeit zu m Laden und Entladen, Energiedichte sowie Lebensdauer, so der Hersteller.

 

"Wir arbeiten an dieser Stelle mit den Spezialisten von Akasol zusammen. Sie fertigen für uns nach gemeinsam entwickelten Vorstellungen Batterien mit Zellen von Samsung", bestätigt Gustav Tuschen, Entwicklungsleiter Daimler Buses und Mitglied der EvoBus-Geschäftsführung.

"Die Batterien werden in einem Bereich von etwa 25 Grad temperiert. Hiervon erwarten wir maximale Ladefähigkeit, Leistungsfähigkeit und Lebensdauer."

 

 

Belieferung von Europas führenden Busherstellern mit Hochleistungs-Batteriesystemen

 

Mit der Eröffnung von - nach Einschätzung von Akasol - Europas größter Batteriesystemfabrik für Nutzfahrzeuge im hessischen Langen hatte Akasol im Herbst 2017 den Grundstein für die Belieferung von Europas führenden Busherstellern mit Hochleistungs-Batteriesystemen gelegt.

Die Produktionsstätte habe eine jährliche Kapazität von 300 Megawattstunden. Sechs bis zehn der Batteriepakete werden in den Fahrzeugen montiert, teilweise auf dem Dach und zudem im Heck, wo sie den Raum einnehmen, der einst für den Dieselmotor vorgesehen war.

 

Seit 2015 laufen Entwicklung, Tests und Validierung der AKASYSTEM OEM Batteriesysteme für EvoBus.

 

"Es war für unser Unternehmen eine tolle Herausforderung, die hohen Anforderungen des Daimler-Konzerns an eine der wichtigsten Komponenten des elektrischen Antriebsstrangs zu erfüllen. Nicht nur im Rahmen der Produktentwicklung, sondern auch im Rahmen der Anforderungen an den Serienproduktionsprozess", so Sven Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Akasol GmbH.

 

 

Citaro mit Elektroantrieb wird eine Reichweite von 150 Kilometern haben

 

Die Batteriesysteme im elektrischen Citaro seien schnellladefähig, erfüllten gleichzeitig die Reichweiten-Bedürfnisse und versorgten Zusatzverbraucher wie Klimaanlagen und das Bordnetz mit Energie.

 

"Unsere effiziente Wasserkühlung ist dabei entscheidend für die Lebensdauererwartungen des Kunden. Sowohl bei Wintertests im Norden Schwedens bei klirrender Kälte als auch bei Sommerfahrten in der trockenen Hitze der südspanischen Wüste Sierra Nevada konnte die effektive Funktion der Temperierung nachgewiesen werden", berichtet Sven Schulz.

Der Citaro mit Elektroantrieb wird eine Reichweite von 150 Kilometern (Stadtfahrzyklus SORT2, mittelschwerer Stadtverkehr) haben. In den kommenden Jahren soll diese Reichweite kontinuierlich ausgebaut werden.

 

In Deutschland sind laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC im ÖPNV derzeit erst rund 200 Elektrobusse, aber mehr als 20.000 Dieselbusse im Einsatz. In diesem Jahr könnte sich die Zahl dieser Elektrofahrzeuge verdoppeln. Städte wie Hamburg und andere haben angekündigt, ab 2020 ausschließlich emissionsfreie Neufahrzeuge einzusetzen.

 

 

Akasol

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