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BMW präsentiert Elektro-SAV Concept iX3 mit einer Reichweite von über 400 Kilometern auf der Auto China 2018

Das BMW Concept iX3 mit einer Hochvoltbatterie (Netto-Kapazität über 70 kWh) hat laut Hersteller eine Reichweite von über 400 Kilometern im WLTP-Zyklus
Das BMW Concept iX3 mit einer Hochvoltbatterie (Netto-Kapazität über 70 kWh) hat laut Hersteller eine Reichweite von über 400 Kilometern im WLTP-Zyklus

Die BMW Group zeigt auf der Auto China 2018 in Beijing erstmals den BMW Concept iX3. Das erste rein elektrisch angetriebene Sports Activity Vehicle (SAV) unterstreiche die Entschlossenheit der BMW Group, die führende Position auf dem Gebiet der Elektromobilität weiter zu festigen.

 

Das BMW Concept iX3 mit einem Elektromotor der fünften Generation bietet eine Höchstleistung von über 200 kW/270 PS. Die ebenfalls modellspezifisch ausgelegte Hochvoltbatterie habe eine Netto-Kapazität von über 70 kWh. Damit erziele das elektrisch angetriebene SAV eine Reichweite von über 400 Kilometern im WLTP-Zyklus.

 

 

Hochvoltbatterie für den Anschluss an Schnellladestationen mit einer Leistung von bis zu 150 kW

 

Ein weiteres Merkmal der für die fünfte Generation der eDrive Technologie entwickelten Hochvoltbatterie sei ihr optimiertes Ladeverhalten. Der Energiespeicher verfüge über eine neuentwickelte Charging Control Unit und sei für den Anschluss an Schnellladestationen mit einer Leistung von bis zu 150 kW konzipiert. Bei der Nutzung einer derartigen Ladestation könne die Hochvoltbatterie innerhalb von nur 30 Minuten aufgeladen werden.

 

Das Joint Venture BMW Brilliance Automotive soll das spätere Serienmodell des BMW Concept iX3 in Shenyang, China, produzieren.

 

 

Elektro-Motor, Getriebe und Leistungselektronik in einer Antriebskomponente zusammengefasst

 

Die Erweiterung des Angebots an Fahrzeugen für lokal emissionsfreie Mobilität zähle zusammen mit dem automatisierten Fahren, High-End Konnektivität und neuartigen digitalen Services zu den zentralen Aktionsfeldern, mit denen das Unternehmen im Rahmen der Strategie NUMBER ONE > NEXT die Transformation der Mobilitätsbranche vorantreibe. Unter dem Oberbegriff „iNext“ und als Befähiger für die gesamte BMW Group entstehe jetzt der Zukunftsbaukasten, in dem das Konzeptfahrzeug BMW iX3 eine zentrale Rolle spiele.

 

Zu den Innovationen, die im BMW Concept iX3 präsentiert werden, gehört die fünfte Generation der BMW eDrive Technologie. Ein entscheidender Vorteil dieses künftigen Elektro-Antriebs sei, dass E-Motor, Getriebe und Leistungselektronik in einer neuen, eigenen E-Antriebskomponente zusammengefasst sind.

Die fünfte Generation des E-Antriebs umfasse zudem neue, leistungsfähigere Batterien. Dieses neue Technologiepaket biete maßgebliche Fortschritte in den Bereichen Leistungscharakteristik, Reichweite, Gewicht, Bauraumbedarf und Flexibilität. Es werde im rein elektrisch angetriebenen SAV erstmals eingesetzt.

 

 

Flexible Architektur ermöglicht nachhaltige Mobilität

 

Mit der Weltpremiere des BMW Concept iX3 eröffne die BMW Group ein neues Kapitel ihrer Elektrifizierungsstrategie. Künftig sollen die i-flexiblen, weiterentwickelten Fahrzeugarchitekturen für alle Front-, Hinterrad- und Allrad-Antriebsarten geeignet sein. Dies schaffe die Möglichkeit, Modelle aller Marken mit unterschiedlichen Antriebsformen auszustatten. Wahlweise lassen sich dann ein reiner Verbrennungsmotor, ein Plug-in-Hybrid-Antrieb oder auch ein batterieelektrischer Antrieb in das jeweilige Modell integrieren, so das Unternehmen.

 

 

Skalierbare Komponenten, flexible Produktion

 

Die BMW eDrive Technologie der fünften Generation zeichne sich durch eine besonders kompakte Bauweise aus. Elektromotor, Getriebe und Leistungselektronik werden erstmals in einer gemeinsamen Komponente zusammengefasst. Dadurch werde die Integration in unterschiedliche Fahrzeugarchitekturen deutlich erleichtert.

 

 

Elektromotor benötigt keine seltenen Erden

 

Zudem ermögliche ihr modularer Aufbau eine flexible Anpassung an die jeweils erforderliche Leistungsstufe und den verfügbaren Bauraum. Eine weitere Besonderheit sei, dass der Elektromotor keine seltenen Erden benötige. Damit mache sich die BMW Group unabhängig von deren Verfügbarkeit.

Auch bei der Entwicklung der Hochvoltbatterie der nächsten Generation werde das Prinzip des modularen Aufbaus weiter optimiert. Die bei BMW i gesammelten Erfahrungen und das fundierte Know-how in den Bereichen Zelltechnologie und Zelldesign werden konsequent genutzt, um Leistung, Energieinhalt, Ladefähigkeit und Lebensdauer der Batterie weiter zu steigern.

Zudem ermögliche die Produktion von Batteriezell-Prototypen, die Wertschöpfungsprozesse der Zelle vollständig zu analysieren und zu verstehen und potentielle Lieferanten bei der Zellproduktion entsprechend eigener Vorgaben zu befähigen.

 

Bereits heute laufen an weltweit zehn Produktionsstandorten der BMW Group elektrifizierte Fahrzeuge vom Band. Die eDrive Komponenten für diese Fahrzeuge entstammen den Produktionsstandorten im bayerischen Dingolfing sowie im chinesischen Shenyang und im US-amerikanischen Spartanburg. Dabei übernimmt das BMW Group Werk Dingolfing als Kompetenzzentrum für E-Antriebssysteme innerhalb des Netzwerks eine führende Rolle.

 

 

 

BMW Group 

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