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Projekt „Fleets at Grid“: Kooperation mit TU stärkt Braunschweig als Forschungsstandort für Elektromobilität

Anke Kaysser-Pyzalla, Präsidentin der TU Braunschweig, und Paul Anfang, stv. Vorstandsvorsitzender von BS|ENERGY, an der Versuchsanlage mit aktuell 53 Ladepunkten auf dem Betriebsgelände von BS|ENERGY, mit der Simulationen zum Beispiel für ein Wohngebiet
Anke Kaysser-Pyzalla, Präsidentin der TU Braunschweig, und Paul Anfang, stv. Vorstandsvorsitzender von BS|ENERGY, an der Versuchsanlage mit aktuell 53 Ladepunkten auf dem Betriebsgelände von BS|ENERGY, mit der Simulationen zum Beispiel für ein Wohngebiet

Mit 85 alternativ angetriebenen Fahrzeugen verfügt BS|ENERGY (Braunschweig) über einen der größten alternativen Firmenfuhrparks in Niedersachsen. Jedes zweite Fahrzeug im Fuhrpark fährt jetzt mit elektrischem oder einem anderen alternativen Antrieb.

 

Dieser Fuhrpark ist nun Gegenstand einer Forschungskooperation mit der TU Braunschweig. Das gemeinsame Forschungsprojekt „Fleets at Grid“ soll Erkenntnisse darüber liefern, welche Herausforderungen sich durch die steigende Anzahl an Elektro-Fahrzeugen für die Ladeinfrastruktur und das Stromnetz ergeben und wie diese bewältigt werden können.

 

Von der Bedarfsanalyse zur Netzentwicklungsstrategie

 

Aus dem Flottenbetrieb Erkenntnisse für das Stromnetz gewinnen – das ist Fleets at Grid. Der Fuhrpark von BS|ENERGY und dessen Nutzung durch die Mitarbeiter stellen die Datenbasis für die Auswertung von Fahrzeugstatistiken, CO2-Emissionen, Fahrverhalten und Ladeprofile dar.

 

Durch die hohe Anzahl an Elektrofahrzeugen bildet der BS|ENERGY-Fuhrpark eine optimale Forschungsgrundlage. Eine der wichtigsten Fragen für den Ausbau von Elektromobilität in Städten, ist die nach der notwendigen Ladeinfrastruktur.

 

Ein Teilprojekt soll am Beispiel von Braunschweig analysieren, wann und wo, wieviel und welche Ladetechnik benötigt wird. Darauf aufbauend werden mit einer neu errichteten Versuchsanlage auf dem Betriebsgelände von BS|ENERGY Simulationen für einzelne Stadtteile, Wohnbaugebiete und letztlich das ganze Stadtgebiet erstellt.

 

Aus diesen Simulationen erhofft sich BS|ENERGY Erkenntnisse zur Belastung des Stromnetzes beim Laden von E-Autos zu gewinnen. Paul Anfang, stv. Vorstandsvorsitzender von BS|ENERGY: „Die Ergebnisse der Forschungsarbeit können Grundlage für die Bauleitplanung der Stadt zum Ausbau von Ladeinfrastruktur in Braunschweig sein und für BS|ENERGY die Grundlage für eine Netzentwicklungsstrategie.“

 

 

Braunschweig als Leuchtturm für Elektromobilität

 

Ziel von BS|ENERGY ist es Braunschweig als Forschungsstandort für Elektromobilität zu stärken und die Entwicklungen auf dem Gebiet von Elektromobilität und Ladetechnik in die Unternehmensstrategie einfließen zu lassen. „Elektromobilität ist ein Kernstück einer künftigen Smart City Braunschweig“, so Paul Anfang.

 

Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla, Präsidentin der TU Braunschweig lobt das Engagement: „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit BS|ENERGY auf diesem Forschungsfeld. Mobilität und die Batterieforschung sind Kernkompetenzen der TU Braunschweig. Der Transfer unserer Erkenntnisse in die Praxis wird durch Kooperationen wie diese vorbildlich umgesetzt.“

 

 

BS|ENERGY

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