· 

Infrastruktur für Elektromobilität: Projekt CEUC will 118 Ultra-Schnellladestationen in sieben europäischen Ländern installieren

In den nächsten Jahren will das Konsortium 118 Ultra-Schnellladestationen in Österreich, Tschechien, Bulgarien, Italien, Ungarn, Slowakei und Rumänien errichten
In den nächsten Jahren will das Konsortium 118 Ultra-Schnellladestationen in Österreich, Tschechien, Bulgarien, Italien, Ungarn, Slowakei und Rumänien errichten

Fünf Partner des Projekts Central European Ultra Charging (CEUC) wollen mit Hilfe der Europäischen Kommission (CEF Connecting Europe Facility) in den nächsten Jahren ein Ultra-Schnellladenetzwerk in Österreich, Tschechien, Bulgarien, Italien, Ungarn, Slowakei und Rumänien aufbauen.

Im Rahmen der diesjährigen TEN-T Days in Ljubljana wurde der Fördervertrag am 25. April 2018 durch Dirk Beckers, Director Innovation and Networks Executive Agency feierlich überreicht.

 

Das sei ein wichtiger Schritt um das CEUC-Projekt zu starten. Geleitet von der VERBUND AG (Wien) wollen die Projektpartner ENEL X, OMV, GreenWay und SMATRICS das Projekt mit einem Gesamtprojektvolumen von mehr als 65 Millionen Euro umsetzen.

 

 

Nahtloses Ladenetzwerk für Langstrecken-Mobilität mit E-Autos

 

In den nächsten Jahren will das Konsortium 118 Ultra-Schnellladestationen entlang von TEN-T Korridoren und an urbanen Knotenpunkten errichten, um ein nahtloses Ladenetzwerk für Langstrecken-Mobilität mit E-Autos zu schaffen.

 

Die Partner planen ein kompatibles Ladenetzwerk (mit bis zu 350 kW) für Langstrecken- und grenzüberschreitende Mobilität in Österreich, Tschechien, Ungarn, Italien und der Slowakei. Darüber sollen grenzüberschreitende Verbindungen zu den wichtigsten urbanen Knotenpunkten in Rumänien und Bulgarien geschaffen werden.

 

 

Meilenstein für Elektromobilität in Österreich und Zentraleuropa

 

Das Ultra-Schnellladenetzwerk soll hinsichtlich der Ladetechnologie sowohl den Bedürfnissen der nächsten Generation von Elektro-Autos entsprechen, aber auch für Elektroautos, die jetzt schon am Markt sind, zugänglich sein.

 

„Mit diesem Projekt setzen wir den nächsten Meilenstein für Elektromobilität in Österreich und Zentraleuropa“, betont Wolfgang Anzengruber, Vorstandsvorsitzender VERBUND, Österreichs führendem Stromunternehmen.

 

„Wir knüpfen damit an erfolgreiche E-Mobility Projekte an und verdichten konsequent das Hochleistungsladenetzwerk in Österreich und sechs weiteren EU-Staaten. Damit realisieren wir die Vision vom lärm- und abgasfreien Individualverkehr und der nachhaltigen Senkung des Energieverbrauchs für eine schlauere Strom-Zukunft in Österreich und Europa.“


 

VERBUND AG

Kommentar schreiben

Kommentare: 0