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Akasol präsentiert neues Batteriemodul mit sehr hoher Energiedichte für Elektro-Busse und -Trucks

Die AKASOL GmbH (Darmstadt) zeigt während der Battery Show Europe erstmals ein Rundzellen-Batteriemodul mit sehr hoher Energiedichte (221 Wh/kg). Mit dem AKAModule 60 CYC seien Hochenergie-Batteriesysteme nach dem Baukastenprinzip zusammenstellbar.

Diese ermöglichen lange Reichweiten für Elektro-Nutzfahrzeuge wie Überland-Busse, Stadtbusse oder schwere LKW bei gleichzeitig hoher Lebensdauer, so das Unternehmen.

Ein Beispiel ist das von Akasol am Stand B386 präsentierte 40-kWh-Batteriesystem AKASYSTEM 15

AKM 60 CYC. Das neue AKAModule 60 CYC entspreche mit seinen kompakten Maßen dem

PHEV2 Modul-Format und könne in die Systemumgebung dieses Standards verbaut werden.

 

Trotz der sehr hohen Energiedichte (221 Wh/kg) biete das 2,66 kWh-Batteriemodul eine Leistungsdichte

von bis zu 433 W/kg und eine im Vergleich zu anderen Hochenergie-Lösungen hohe

Zyklenfestigkeit (1.500 bis 3.000 nutzbare Zyklen).

 

Das neue Batteriemodul komme ab Ende 2018 erstmals in Kundenapplikationen in der Erprobung zum

Einsatz. Anschließend werde die Serienfertigung realisiert.

 

Sowohl die schon angebotenen Hochleistungs-Batteriesysteme mit prismatischen Zellen wie auch die neuen Hochenergie-Batteriesysteme verfügen laut Akasol über eine standardisierte Flüssigkühlung, die ohne

exotische Kühlmittel auskomme.

 

Akasol arbeite mit einem regulären Wasser-Glykol-Gemisch, das weltweit in der Automobilindustrie in

zahlreichen Anwendungen wie z.B. zur Motorkühlung genutzt wird. Entsprechende Komponenten zur

Aufbewahrung und Zirkulation des Kühlmediums müssten daher nicht aufwändig in die

Fahrzeugarchitektur integriert und validiert werden.

 

Akasol setzt weiter auf das Baukastenprinzip und biete Nutzfahrzeugherstellern und anderen Anwendern

große Flexibilität: So zeigt das Unternehmen am Stand B386 drei beispielhafte Lithium-Ionen-

Batteriesysteme, die identische Abmessungen haben (700 x 150 x 1700) und jeweils 15 Batteriemodule

mit unterschiedlicher Zelltechnologie im PHEV2-Modulformat beinhalten. Bei Änderungen der

Anforderungen an Leistung: Energie oder Zyklenfestigkeit sei sogar ein späterer Austausch denkbar.

 

"Mit dem neuen Rundzellen-Batteriemodul geben wir Bussen oder Trucks die notwendige Ausdauer, um im täglichen Einsatz über weite Strecken bestehen zu können“, kommentiert Stephen Raiser,

Mit-Gründer und Entwicklungsleiter von Akasol.

 

„Durch die erheblich gesteigerte Reichweite der Fahrzeuge werden auch die Anforderungen an eine Ladeinfrastruktur in vielen Anwendungen entscheidend verringert. Dass die Nachfrage bei unseren

Kunden steigt, zeigt, wie dynamisch sich der Markt entwickelt und wie unterschiedlich die Anforderungen

an Batteriesysteme für Nutzfahrzeuge sind.“

 

Akasol GmbH

 

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