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E-mobil Baden-Württemberg startet Kommunen-Netzwerk

In vier Handlungsfeldern – ÖPNV, Elektromobilität, Logistik und automatisiertes Fahren – beschreibt die Studie 68 Maßnahmen, mit denen Kommunen die Herausforderungen der Elektrifizierung und Digitalisierung der Mobilität meistern können.
In vier Handlungsfeldern – ÖPNV, Elektromobilität, Logistik und automatisiertes Fahren – beschreibt die Studie 68 Maßnahmen, mit denen Kommunen die Herausforderungen der Elektrifizierung und Digitalisierung der Mobilität meistern können.

"Wir wollen die Kommunen bei der Umsetzung der Elektrifizierung und Digitalisierung tatkräftig unterstützen“, sagte Franz Loogen, Geschäftsführer der Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive e-mobil BW GmbH, bei der Vorstellung der neuen e-mobil BW-Studie "Mobilitätswandel vor Ort -Elektrifizierung und Digitalisierung der Mobilität in Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg" am 17. Mai 2018 in Stuttgart vor zahlreichen Vertretern aus Städten und Gemeinden aus ganz Baden-Württemberg.

 

„Unser gemeinsames Ziel ist es, Mobilität klimafreundlicher zu gestalten und einen verantwortungsvollen Umgang mit den immer komplexeren Datenströmen zu entwickeln. Kommunen spielen dabei eine Schlüsselrolle.“

Kommunem seien in vielerlei Hinsicht gefragt: Stets als Planungsbehörde, meist als Netzwerker und Informationsanbieter, oft als Antragsteller, Umsetzer und Betreiber – und bisweilen auch als Förderer. Zahlreiche gute Beispiele der neuen Studie zeigten, dass sich proaktives Handeln auszahle, um aus den Chancen des Mobilitätswandels einen kommunalen Standortvorteil abzuleiten."

 

 

Startschuss für ein neues Kommunen-Netzwerk

 

Die Vorstellung der neuen Studie gab gleichzeitig den Rahmen für die Gründung des neuen Kommunen-Netzwerkes, das die e-mobil BW unter den Namen „Mobilitätswandel vor Ort@BW“ als Plattform für Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch und Kooperation organisieren wird.

„Wir müssen die Mobilität der Zukunft neu und vernetzt denken. Dabei reicht es nicht aus, nur einzelne Maßnahmen hintereinander zu entwickeln. Aus Sicht des Gemeindetages brauchen wir dringend einen Masterplan Mobilität, der unterschiedliche Maßnahmen miteinander verknüpft“, kommentiert Roger Kehle, Präsident und Hauptgeschäftsführer des Gemeindetages Baden-Württemberg den Start des neuen Netzwerks "Mobilitätswandel vor Ort@BW".

 

„Dazu gehört die Stärkung des ÖPNV, die verstärkte Förderung des Radverkehrs sowie eine öffentlichkeitswirksame Mobilitätskampagne, um den Individualverkehr in den Ballungsräumen zu reduzieren.“

 

 

Neue Studie beleuchtet 4 Handlungsfelder und 68 Maßnahmen

 

Praktische Hinweise, wie diese Maßnahmen umgesetzt werden können, liefert die neue e-mobil BW-Studie. Im Auftrag der e-mobil BW haben das Institut Stadt | Mobilität | Energie (ISME), Bridging IT und die Kanzlei Noerr die Studie „Mobilitätswandel vor Ort – Elektrifizierung und Digitalisierung der Mobilität in Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg als praxisgerechte Handreichung konzipiert. In vier Handlungsfeldern – ÖPNV, Elektromobilität, Logistik und automatisiertes Fahren – werden 68 Maßnahmen beschrieben, mit denen Kommunen die vor ihnen liegenden Herausforderungen im Bereich der Elektrifizierung und Digitalisierung der Mobilität meistern können.

 

Weitere Informationen: Download der Studie: „Mobilitätswandel vor Ort – Elektrifizierung und Digitalisierung der Mobilität in Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg

 

 

e-mobil BW GmbH

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