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Elektro-Konzeptfahrzeug "Schaeffler 4ePerformance" bringt Renntechnik auf die Straße

Den "Schaeffler 4ePerformance" treiben gleich vier Formel-E-Antriebe mit jeweils 220 kW an
Den "Schaeffler 4ePerformance" treiben gleich vier Formel-E-Antriebe mit jeweils 220 kW an

Das Konzeptfahrzeug "Schaeffler 4ePerformance" zeigt mit eindrucksvollen Fahrleistungen, wie schnell sich moderne Motorsport-Technologie auf die Straße bringen lässt, berichtet der Automobil-Zulieferer Schaeffler Technologies AG & Co. KG (Herzogenaurach).

 

Der rein elektrisch angetriebene 4ePerformance verfüge über vier Formel-E-Motoren mit einer Gesamtleistung von 880 kW (1.200 PS). Sie stammen aus dem Formel-E-Rennboliden ABT Schaeffler FE01.

Das Fahrzeug sei ein gutes Beispiel für den Technologietransfer vom Rennsport in ein seriennahes Antriebskonzept.

 

 

Rein elektrische Antriebsleistung von bis zu 880 kW beschleunigt den Konzeptboliden in unter 7 Sekunden von 0-200 km/h

 

Als Basis für das eindrucksvolle High-Performance-Fahrzeug dient die Stahlkarosserie eines Großserienfahrzeugs. Die Realisierung des Projektes geht auf eine gemeinsame Idee von Lucas di Grassi und Prof. Peter Gutzmer zurück mit dem Ziel, das Maximale aus der Formel E für die Serie zu lernen.

 

Den "Schaeffler 4ePerformance" treiben gleich vier jeweils 220 kW starke Formel-E-Antriebe aus dem siegreichen Rennwagen ABT Schaeffler FE01 an. Insgesamt steht eine rein elektrische Antriebsleistung von bis zu 880 kW (ca. 1.200 PS) zur Verfügung, was den Konzeptboliden in unter 7 Sekunden von 0-200 km/h beschleunigt.

 

 

Batterien mit einer Gesamtkapazität von 64 kWh

 

Mittels eines Stirnradgetriebes ist jedes einzelne Triebwerk direkt an ein Rad angebunden. Dabei teilen sich je zwei Motoren ein Getriebegehäuse und bilden so eine elektrische "Twin-Achse". Mit dieser Architektur lässt sich eine radselektive Steuerung der Antriebsmomente (Torque Vectoring) realisieren. Die dafür notwendige Energie kommt aus zwei Batterien mit einer Gesamtkapazität von 64 kWh.

 

"Durch die freie Skalierung der Antriebsleistung stellt das Fahrzeug für Schaeffler ein fahrendes Prüflabor dar. Derzeit erproben und entwickeln wir auf Basis einer physikalischen Fahrzeug- und Reifenmodellierung unsere eigene Fahrdynamikregelung. Gerade im Bereich der softwarebasierten Fahrdynamikregelung lernen wir enorm", so Simon Opel, Leiter Sonderprojekte Motorsport bei Schaeffler.

 

 

Erfolgreiche Formel-E-Saison

 

Alle vier Antriebe sind die komplette zweite Formel-E-Saison im Einsatz gewesen - äußerst erfolgreich. Gleichzeitig stellen diese Elektro-Motoren die Basis für den Weltmeisterantrieb von Lucas di Grassi aus seiner Championship-Saison 2016/2017 dar.

 

Schaeffler ist seit der ersten Saison in der weltweit ersten elektrischen Rennserie ABB FIA Formula E aktiv. Der Automobilzulieferer zählt damit zu den Elektromobilitäts-Pionieren, die an die Vision des elektrisch angetriebenen Motorsports glauben. Die Elektro-Rennserie sei für Schaeffler ein ideales Testlabor für die Entwicklung von Elektromobilitäts-Technologien und passe ideal zur Unternehmensstrategie "Mobility for tomorrow", mit der der global tätige Technologiekonzern die Zukunft der Mobilität mitgestaltet.

 

"So wie Schaeffler seine technische Kompetenz von der ersten Stunde an in der Formel E einbringt, ist der Technologiekonzern auch in der Elektromobilität für den Serieneinsatz im Straßenverkehr Pionier und Partner für Komponenten- und Gesamtsystem-Lösungen", sagt Prof. Peter Gutzmer, Technologievorstand von Schaeffler.

 

Weitere Informationen: Videoclip "Schaeffler 4ePerformance" http://bit.ly/2s3XQUV

 

 

Schaeffler-Gruppe 

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