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AKASOL bereitet Börsengang vor; Entwickler, Hersteller und Distributor von Lithium-Ionen-Batteriesystemen setzt auf internationales Wachstum

AKASOL entwickelt und produziert unter anderem Lithium-Ionen-Batteriesysteme für die Daimler-Tochter EvoBus. Der führende europäische Bushersteller plant für die IAA Nutzfahrzeuge im September die Weltpremiere seines elektrischen Citaro.
AKASOL entwickelt und produziert unter anderem Lithium-Ionen-Batteriesysteme für die Daimler-Tochter EvoBus. Der führende europäische Bushersteller plant für die IAA Nutzfahrzeuge im September die Weltpremiere seines elektrischen Citaro.

Die Akasol GmbH (Darmstadt), die zeitnah in eine Aktiengesellschaft (AKASOL AG) umgewandelt werden soll, ein europäischer Entwickler, Hersteller und Distributor von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Busse, Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Schiffe, Industriefahrzeuge und stationäre Anwendungen, bereitet einen Börsengang und die Notierung ihrer Aktien im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse vor.

„Die Chancen der Elektromobilität werden seit Langem diskutiert. Der Markt für Hochleistungsbatteriesysteme, insbesondere für Busse und Nutzfahrzeuge, befindet sich aus unserer Sicht gerade an der Schwelle zu einem deutlichen Wachstum in den kommenden Jahren“, erklärt Sven Schulz, CEO und Mitgründer von AKASOL.

 

„Das Geschäft von AKASOL liegt zwischen den Batteriezellenherstellern und den E-Mobility-OEMs und damit am optimalen Punkt der Wertschöpfungskette für Hochleistungsbatteriesysteme. Zum 31. März 2018 lagen wir bei einem Auftragsbestand von 1,45 Mrd. EUR bis zum Jahr 2024 und sehen hervorragende Wachstumsperspektiven für unser Unternehmen.”

 

 

30 Jahre Erfahrung mit Batteriesystemen für elektrische Antriebsstränge

 

AKASOL sieht sich als Branchenpionier mit präzisem Fokus auf Batteriesystemen für elektrische Antriebsstränge und verfügt über fast 30 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet. Im Jahr 2008 wurde die Gesellschaft als Akasol Engineering GmbH gegründet. AKASOL ist Teil der Schulz Group, die die Entwicklung der Gesellschaft unterstützt und AKASOL so zu einem zügigen Aufbau des Geschäfts verholfen hat.

 

AKASOL unterhält nach wie vor enge Beziehungen zu akademischen Forschungseinrichtungen, insbesondere zur Technischen Universität Darmstadt. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Darmstadt, Deutschland, und betreibt ihre zentrale Produktionsstätte in Langen, Deutschland. Zum 31. März 2018 beschäftigte AKASOL mehr als 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


AKASOL ist überzeugt, dass die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen und Bussen ein wichtiger Schritt ist, um Ländern bei der Erreichung ihrer Emissionsziele zu helfen. Sinkende Kosten für Batteriezellen sind zudem ein bedeutender Faktor für die Erreichung der Kostenparität zwischen elektrisch und konventionell angetriebenen Fahrzeugen.

 

 

Start der Serienfertigung am Standort Langen im dritten Quartal 2018 erwartet

 

Eines der wichtigsten Abgrenzungsmerkmale der Gesellschaft sei ihre Flexibilität hinsichtlich Batteriechemie und Batteriezellenformat. AKASOL könne eine Vielzahl von Batteriesystemlösungen für anspruchsvolle Anwendungen anbieten, da der modulare Ansatz es der Gesellschaft ermögliche, verschiedene Arten von Batteriezellenformaten und Batteriechemielösungen je nach individuellen Bedürfnissen der Kunden zu verwenden.

 

Im Jahr 2017 eröffnete die Gesellschaft in Langen, Deutschland, ihre erste Produktionsstätte für die Serienfertigung mit einer Produktionskapazität von bis zu 300 MWh im Jahr. Nach mehrjähriger enger Zusammenarbeit mit den OEMs im Rahmen der Entwicklung von Prototypen hat AKASOL Serienfertigungsaufträge von Daimler und einem schwedischen Bus- und Lkw-Hersteller erhalten, deren Produktion voraussichtlich im dritten Quartal 2018 am Standort Langen anlaufen wird.

 

 

Führende europäische OEM unter AKASOLs Kunden

 

AKASOL hat seine Geschäftstätigkeit in zwei Geschäftsbereiche aufgeteilt, das On-Highway-Segment und das Off-Highway-Segment.

Im Segment On-Highway liefert die Gesellschaft Li-Ion-Batteriesysteme an Hersteller von Bussen und Nutzfahrzeugen. Die Kunden in diesem Segment sind zumeist große OEMs, zum Beispiel Daimler und ein schwedischer Bus- und Lkw-Hersteller.

Im Segment Off-Highway beliefert AKASOL OEMs oder sogenannte "Tier-1-Lieferanten" von Schienenfahrzeugen, Industriefahrzeugen (wie etwa Baufahrzeuge, Minenfahrzeuge und Logistikfahrzeuge), Marine-Fahrzeugen (einschließlich Booten, Schiffen, Fähren und U-Booten) sowie stationären Anwendungen im Wohn- und im gewerblichen Bereich. Derzeit sind Alstom, Bombardier, Rolls-Royce Power Systems (MTU Friedrichshafen) und Medatech die Hauptkunden in diesem Segment.

AKASOL will seine internationale Präsenz organisch ausbauen.

Der geplante Markteintritt in Nordamerika soll den Absatz der Batteriesysteme von AKASOL erhöhen. AKASOL plant, dabei die bereits etablierten Beziehungen zu europäischen Kunden zu nutzen, insbesondere diejenigen zu weltweit führenden Bus- und Lkw-OEM.

 

 


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