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Infrastruktur für Elektromobilität: chargeIT mobility realisiert Deutschlands größtes Lade- und Lastmanagementprojekt

Im Stadtquartier Dörnberg in Regensburg sind aktuell mindestens 220 Elektro-Ladepunkte projektiert
Im Stadtquartier Dörnberg in Regensburg sind aktuell mindestens 220 Elektro-Ladepunkte projektiert

Anfang 2018 wurde von der REWAG (Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG) im Zuge der Tiefgaragenplanung im Stadtquartier Dörnberg ein Lade- und Lastmanagement-Projekt konzipiert und ausgeschrieben.

 

Den Zuschlag erhielt die chargeIT mobility GmbH aus Kitzingen.

Das Projekt gelte aufgrund des Umfangs an Ladepunkten für Elektro-Fahrzeuge und den anspruchsvollen technischen Anforderungen als Referenz im derzeit noch unterentwickelten Bereich des nicht öffentlichen Ladens von Autostrom, sagt Yusuf Akdeniz, Vertriebsleiter von chargeIT mobility.

 

Gerade im privaten Umfeld werde künftig der größte Anteil an Autostrom bezogen werden, Lösungen in Wohnanlagen seien jedoch noch kaum verfügbar. Das Dörnberg-Stadtquartier nehme somit eine Vorreiterrolle ein.

 

 

Über 200 Ladepunkte für Elektro-Fahrzeuge in der Endausbaustufe


Im Dörnberg werde an dem nach aktuellem Stand größten Ladeinfrastruktur- und Lastmanagementprojekt in Deutschland gearbeitet. In der Endausbaustufe im Jahr 2020 sollen über 200 Ladepunkte für Elektro-Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Notwendig sei ein intelligentes Lastmanagement, um möglichst viele Ladepunkte zu bedienen und gleichzeitig die Stromversorgung bei allen angeschlossenen Komponenten, wie z.B. Wohnungen, optimal zu gewährleisten.

Insgesamt sollen in den Tiefgaragen über 200 Ladepunkte mit Wallboxen mit bis zu 22kW Leistung geschaffen werden. Die Komplexität des Projekts liege darin, die zur Verfügung stehende Netzanschlussleistung so zu steuern, dass sowohl die ansässigen Unternehmen und Privatwohnungen mit Strom versorgt werden und gleichzeitig die Elektrofahrzeuge geladen werden können, ohne eine Überspannung durch Überlastung des Netzes herbeizuführen.

 

Dabei werde durch das Lastmanagement der Strom dynamisch und optimal verteilt. Bei einem Störfall sei eine Rückfalloption gegeben, welche die Ladung der E-Fahrzeuge mit einer voreingestellten Minimalleistung sichere und die Authentifizierung auch ohne RFID Ladekarte ermögliche. Eine VIP-Freischaltung per RFID, um im Bedarfsfall die volle Leistung am Ladepunkt abgreifen zu können, sei ebenfalls vorgesehen.

 

Projekt soll zum Jahreswechsel abgeschlossen sein

Der erste Bauabschnitt mit 40 Ladepunkten werde bereits im Juli 2018 fertig gestellt sein. Nun würden im nächsten Schritt die notwendigen Leitungen, Trafostationen und Netzarbeiten von der REWAG installiert. Im Anschluss werden von chargeIT mobility die Schalträume mit den sogenannten Ladeclusterzentralen ausgestattet und die Wallboxen angebracht. Zum Jahreswechsel 2018/2019 sollen in zwei weiteren Bauabschnitten zusätzliche 160 Ladepunkte installiert werden.

 

 

chargeIT mobility

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