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Autonom und elektrisch: People Mover soll 2019 in Serien produziert werden

Der e.GO Mover soll ein Mobilitätskonzept für Städte auf Basis von autonomen Fahrzeugen ermöglichen
Der e.GO Mover soll ein Mobilitätskonzept für Städte auf Basis von autonomen Fahrzeugen ermöglichen

Am 27.06.2018 kündigten ZF-Chef Wolf-Henning Scheider und Prof. Dr. Günther Schuh, Gründer und CEO der e.GO Mobile AG mit Sitz in Aachen, den Start der Serienproduktion des autonomen Elektro-Fahrzeugs e.GO Mover am Standort Aachen an.

 

Die Partner produzieren dort im Joint Venture e.GO Moove GmbH People und Cargo Mover vor allem für den städtischen Mobilitätsbedarf der Zukunft und sehen zum Start eine Jahresproduktion in fünfstelliger Größenordnung vor.

 

 

Automatisierte Fahrfunktionen mit künstlicher Intelligenz und ZF-Sensoren

ZF erwartet in den nächsten fünf bis sieben Jahren eine Nachfrage von rund einer Million solcher Fahrzeuge weltweit. Der Konzern liefert das elektrische Antriebssystem, Lenkung und Bremsen ebenso wie die automatisierten Fahrfunktionen, die vom Zentralrechner ZF ProAI mit künstlicher Intelligenz und ZF-Sensoren gesteuert werden.

„Vom weltweiten Trend zum automatisierten Fahren sowie zur Elektromobilität können vor allem Systemanbieter wie ZF besonders profitieren“, sagte der ZF-Vorstandsvorsitzende Wolf-Henning Scheider anlässlich der ZF Technology Days 2018 in Friedrichshafen.

 

„Der e.GO Mover ist das erste serienreife Fahrzeug mit ZF-Systemen, um ein automatisch fahrendes Mobilitätskonzept für Städte zu ermöglichen.“

 

Weitere Beispiele für die digital vernetzten Technologien zeigt ZF in einem autonom und elektrisch fahrenden Zustellfahrzeug für Paketlieferdienste. Der Zusteller muss weder fahren noch selbst parken, denn das Fahrzeug folgt ihm selbstständig und zudem emissionsfrei von Haus zu Haus.

 

 

Nutzfahrzeuge im Vorteil


Auf der Nutzfahrzeug-IAA im September wird ZF weitere Anwendungsbeispiele für seinen Supercomputer ZF ProAI und die dazu gehörige umfassende Sensorik zeigen, die entlang der gesamten Logistikkette die Effizienz steigern und Kostenvorteile realisieren sollen.

 

ZF-Vorstandsvorsitzender Scheider sieht die Nutzfahrzeuge klar im Vorteil, wenn es um Einführung autonomer Systeme geht. „Wir erwarten, dass sich das automatisierte Fahren auf Werks- und Logistikgeländen, in Hafenarealen oder in der Landwirtschaft zuerst durchsetzen wird.“

 

Wiederkehrende Operationen und eine geringere Komplexität des Umfelds machen dies möglich. Auch in der Güterlogistik sowie beim Personentransport werde sich die Technologie durchsetzen, da Betriebskosten gesenkt und zugleich die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht werden können.

Als Zulieferer für Pkw, Lkw, Busse, leichte Nutzfahrzeuge sowie für die Agrartechnik und Baumaschinen sei ZF optimal aufgestellt, um Synergien zwischen diesen Bereichen herzustellen.

 


ZF Friedrichshafen AG

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