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Elektromobilität: Einheitliche Software soll für Transparenz an Deutschlands E-Ladestationen sorgen

Die has·to·be gmbh und Ebee, sollen eine Transparenzsoftware für den deutschen Markt der Elektro-Ladestationen entwickeln
Die has·to·be gmbh und Ebee, sollen eine Transparenzsoftware für den deutschen Markt der Elektro-Ladestationen entwickeln

Zwei Anbieter aus der E-Mobilität wollen mit einer neuen Software für mehr Transparenz an Deutschlands Elektro-Ladestationen sorgen.

Unternehmen können sich kostengünstig an der Entwicklung dieser Software beteiligen, berichten die has·to·be gmbh (Radstadt) und die Ebee smart technologies GmbH (Berlin).

 

Um eine für Deutschland einheitliche Lösung zu finden, haben sich bereits 30 Unternehmen in der S.A.F.E Initiative zusammengeschlossen. Die Partner haben entschieden, dass die has·to·be gmbh in Zusammenarbeit mit Ebee, einem Tochterunternehmen der Bender Gruppe, eine Transparenzsoftware für den deutschen Markt entwickeln soll und den teilnehmenden Unternehmen bereitstellt.

Deutsche Verbraucher werden damit künftig lediglich eine einzige Transparenzsoftware benötigen, um Messwerte zu überprüfen – auch bei Ladestationen verschiedener Hersteller.

 

Der Verbraucherschutz genießt in Deutschland bereits seit vielen Jahren eine besondere Bedeutung. Um auch an Ladestationen transparente Abrechnungen sicherzustellen, hat der Regelermittlungsausschuss (REA) einheitliche Anforderungen für die Erfassung von Messwerten festgelegt. Damit sind deutschlandweit einheitliche Rahmenbedingungen entstanden. Betreiber von Ladeeinrichtungen sind nun angehalten, diese eichrechtlichen Anforderungen auch technisch umzusetzen. Dabei kommt die so genannte Ende-zu-Ende Signatur zum Einsatz. Sie ermöglicht es Nutzern von Ladestationen jederzeit die Korrektheit der erfassten Werte zu überprüfen.

 

 

Neue Transparenzsoftware schafft Sicherheit für Verbraucher

 

Dank der Ende-zu-Ende Signatur können Fahrer nach Erhalt ihrer Rechnung die digital signierten Messwerte herunterladen und mit einer sogenannten Transparenzsoftware überprüfen. Die Transparenzsoftware stellt fest, ob die Signatur der Messwerte mit dem öffentlichen Schlüssel der Ladestation übereinstimmt. Damit wird sichergestellt, dass die Werte nach der Erfassung nicht manipuliert oder verfälscht wurden und die Abrechnung korrekt ausgestellt wurde.

 

 

Aufruf zur Beteiligung

 

has·to·be hat sich bereiterklärt, die einmaligen Kosten der Entwicklung und Zertifizierung auf die teilnehmenden Unternehmen aufzuteilen. Dadurch entstehen erhebliche Kostenvorteile. Aktuell betragen die Kosten pro Unternehmen einmalig rund € 3.000 netto. Mit jedem weiteren Unternehmen, das sich an dem aktuellen Aufruf beteiligt, sinken die Kosten für alle. Interessierte Unternehmen können eine unverbindliche Interessensbekundung an das Unternehmen senden. Weitere Informationen zur Umsetzung und Ausgestaltung im Internet unter http://transparenz.software.

 

has·to·be gmbh

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