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WEMAG baut Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in Mecklenburg-Vorpommern auf

Die WEMAG will bis Ende 2018 mehr als 150 Ladepunkte in Mecklenburg-Vorpommern betreiben
Die WEMAG will bis Ende 2018 mehr als 150 Ladepunkte in Mecklenburg-Vorpommern betreiben

Die WEMAG AG (Schwerin) baut ihre eigene Ladeinfrastruktur für Elektro-Autos auf und hat in Neustadt-Glewe die erste Ladesäule in Betrieb genommen. Sie steht am Marktplatz, direkt im Stadtzentrum und ist für alle Halter eines Elektro-Fahrzeugs komfortabel nutzbar.

 

Dafür sorgt nicht zuletzt das moderne Bezahlsystem: „Der Strom kann über alle gängigen Ladekarten für Elektrofahrzeuge, via App mit der EC-Karte oder der Kreditkarte bezahlt werden, aber auch per SMS über den Handy-Vertrag oder eine Prepaid-Karte“, erläuterte Thomas Murche, technischer Vorstand der WEMAG.

 

 

Ladesäulen passen sich automatisch der vorgegebenen Ladeleistung des Fahrzeugs an

 

Die Ladesäule in Neustadt-Glewe gehört zu einer neuen Generation dieser Technik. „Die Geräte können sich automatisch der vorgegebenen Ladeleistung des Fahrzeugs anpassen, sind aus der Ferne steuerbar und haben einen integrierten Netzanschluss, den unser Tochterunternehmen, die WEMAG Netz GmbH, realisiert hat“, sagte Thomas Murche. Die Normalladestation hat zwei Anschlüsse mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt.

 

 

Ausbau der Ladeinfrastruktur im Westen von Mecklenburg-Vorpommern

 

„Mecklenburg-Vorpommern ist das Land der erneuerbaren Energien. Neben der Stromwende muss die Energiewende aber auch eine Wärme- und Mobilitätswende sein, um die bundesdeutschen und die europäischen Klimaschutzziele zu erreichen. Ich bin der WEMAG dankbar für ihre Initiative und den Ausbau der Ladeinfrastruktur im Westen unseres Bundeslands, denn es bedarf eines flächendeckenden Netzes, um Elektroautos alltagstauglich zu machen“, sagte Energieminister Christian Pegel.

Die WEMAG will zunächst an sieben Standorten im Netzgebiet eigene Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge errichten. Die Förderzusage der zuständigen Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen erreichte das Unternehmen Ende des vergangenen Jahres.

 

Die nächste Stromtankstelle in Neustadt-Glewe wird bereits geplant Weitere Standorte sollen folgen. Zu diesem Zweck wurden öffentliche Parkplätze gewählt, von denen Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Geschäfte oder die Arbeitsstelle bequem zu Fuß erreicht werden können. Wichtigste Voraussetzung war jedoch die Nähe zu einer Transformatorenstation.

 

„Mit unserer Initiative wollen wir die Attraktivität der Kommunen steigern und die erforderliche Infrastruktur für mehr Elektromobilität schaffen“, betonte Thomas Murche. Ein weiterer Vorteil für die Kommune und die Region: Elektrofahrzeuge verringern nicht nur die Geräuschemission, sondern auch die Abgasbelastung und sind damit ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz.

 

 

 

WEMAG will bis Ende 2018 mehr als 150 Ladepunkte in Mecklenburg-Vorpommern betreiben

 

Vor etwa fünf Jahren hat die WEMAG damit begonnen, erste Ladesäulen im Land aufzustellen. 2017 waren es bereits 28 Stück. Dank der im vergangenen Jahr empfangenen Fördermittelzuschüsse vom Bund beziehungsweise Land können 2018 mindestens 60 weitere WEMAG-Ladepunkte ihren Dienst aufnehmen.

 

„Seit einigen Jahren konzipieren wir auch Produktlösungen für Privat- und Gewerbekunden sowie für Kommunen. Unser Angebot reicht von der reinen Beratungsleistung, über Lieferung und Installation von Ladetechnik, bis hin zur technischen Betriebsführung und der Abrechnung“, ergänzte der WEMAG-Vorstand.

Die WEMAG verfolgt das Ziel, Ende 2018 mehr als 150 Ladepunkte in Mecklenburg-Vorpommern zu betreiben.

 

 

WEMAG

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