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Union und SPD wollen Dienst-E-Bikes und Dienst-Fahrräder steuerlich fördern

E-Bikes und Fahrräder sollen künftig noch stärker gefördert als Elektro-Dienstwagen und Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge
E-Bikes und Fahrräder sollen künftig noch stärker gefördert als Elektro-Dienstwagen und Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge

Die Regierungsfraktionen von Union und SPD haben sich auf eine großzügige steuerliche Förderung von E-Bikes und Fahrrädern als Dienstfahrzeuge geeinigt.

Das berichtet die Düsseldorfer "Rheinische Post" mit Verweis auf Kreise der zuständigen Berichterstatter des Bundestags-Finanzausschusses.

 

Überlässt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ein E-Bike oder Fahrrad als Dienstfahrzeug, soll der Arbeitnehmer den geldwerten Vorteil aus der privaten Nutzung künftig nicht versteuern müssen, hieß laut Rheinischer Post es in den Kreisen.

 

E-Bikes und Fahrräder würden damit noch stärker gefördert als E-Dienstwagen und Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge. Wer einen Elektro- und Plug-In-Hybrid-Dienstwagen auch privat nutzt, soll den geldwerten Vorteil künftig nur noch mit 0,5 statt ein Prozent des Listenpreises versteuern müssen.

 

Die Koalition erhofft sich davon einen Schub beim schleppenden Absatz von Elektro-Fahrzeugen. Die Neuregelung ist Teil des Gesetzes zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen im Online-Handel und soll für alle ab 1. Januar neu zugelassenen Fahrzeuge gelten. Allein dafür nimmt die Koalition Steuermindereinnahmen von zwei Milliarden Euro in Kauf.

 

 

Rheinische Post

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