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Opel-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim bekommt mehr als 160 Ladepunkte für Elektroautos und erforscht Ladeinfrastruktur der Zukunft

Im Testzentrum Rodgau-Dudenhofen wird ein modularer Batteriespeicher installiert, in dem Fahrzeugbatterien des Opel Ampera (im Bild) wiederverwendet werden.
Im Testzentrum Rodgau-Dudenhofen wird ein modularer Batteriespeicher installiert, in dem Fahrzeugbatterien des Opel Ampera (im Bild) wiederverwendet werden.

Das Entwicklungszentrum am Stammsitz Rüsselsheim wird zum Reallabor für Elektromobilität: Opel wird dort gemeinsam mit der Universität Kassel sowie den beiden auf Ladeinfrastruktur spezialisierten Unternehmen FLAVIA IT und PLUG'n CHARGE am optimalen Aufbau des Stromnetzes der Zukunft forschen.

 

Das dreijährige Zukunftsprojekt "E-Mobility-LAB Hessen" soll durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden.

 

 

Mehr als 160 Ladepunkte für die Elektroauto-Flotte des Entwicklungszentrums

 

Dafür errichtet Opel in seinem Entwicklungszentrum ein intelligentes Lade- und -Infrastruktursystem für Elektrofahrzeuge. Die Installation der ersten Ladesäulen auf dem Opel-Gelände in Rüsselsheim sowie dem Testzentrum in Rodgau-Dudenhofen soll schon in wenigen Monaten starten.

 

Insgesamt werden mehr als 160 Ladepunkte erreichtet, mit denen die Elektroauto-Flotte des Entwicklungszentrums künftig geladen wird. Basierend auf realen Daten werden umfangreiche und fundierte Simulationen einer Vielzahl von Szenarien ermöglicht. Dies gewährleistet die Übertragbarkeit der Resultate. Erarbeitet wurde das Konzept gemeinsam mit der Denkfabrik der hessischen Energiewende House of Energy.

 

"Opel wird elektrisch. Hier in Rüsselsheim schaffen wir nun die notwendige Ladeinfrastruktur in unserem Entwicklungszentrum“, kommentiert Opel-Geschäftsführer Michael Lohscheller-

„Damit unterstützen wir die Bemühungen von Politik und Behörden, den Aufbau einer angemessenen Ladeinfrastruktur voranzutreiben. Denn klar ist: Die Elektromobilität wird nur dann erfolgreich sein, wenn Fahrzeugentwicklung und der Ausbau der Ladeinfrastruktur Hand in Hand gehen."

 

 

Ladestrom und -zeitpunkt werden an die Nutzung der Fahrzeuge angepasst

 

Der Anteil von Elektrofahrzeugen im Entwicklungsbereich des Herstellers soll eine Mobilitätssituation abbilden, wie sie im Jahr 2035 erwartet wird. So wollen die Projektpartner wertvolle Erkenntnisse über das Ladeverhalten und die Anforderungen an den Netzausbau erhalten. Mit Hilfe eines intelligenten Steuersystems werden Ladestrom und -zeitpunkt an die jeweilige Nutzung der Entwicklungsfahrzeuge angepasst. Mit dieser smarten Infrastruktur wird realisiert, dass die gesamte Flotte, trotz des hohen Energiebedarfs der Elektrofahrzeuge, jederzeit bedarfsgerecht geladen ist - und das bei minimalem Ausbau des bestehenden Stromnetzes. Aufbauend auf den gewonnenen Daten können verschiedenste Ladesituationen der Zukunft abgebildet werden.

 

"Ein klimagerechtes Verkehrssystem ist nötig und möglich, und Hessen hat den Anspruch, Vorreiter der Verkehrswende zu sein. Deshalb engagiert sich die Landesregierung für die Elektromobilität, unter anderem durch die flächendeckende Förderung von Ladeinfrastruktur. Wir freuen uns, dass mit Opel ein hessischer Automobilhersteller die Mobilität von morgen innovativ mitgestaltet“, so Tarek Al-Wazir, Hessischer Verkehrsminister und stellvertretender Ministerpräsident.

 

 

Fahrzeugbatterien des Opel Ampera werden in einem modularen Batteriespeicher wiederverwendet

 

Im Testzentrum Rodgau-Dudenhofen wird zudem ein modularer Batteriespeicher installiert, in dem Fahrzeugbatterien des Opel Ampera wiederverwendet werden, um Strom vorübergehend zu speichern. Dieser stationäre Batterieeinsatz im sogenannten Second Life dient dazu, Verbrauchsspitzen auszubalancieren und so das Stromnetz zu stabilisieren. Insgesamt werden 18 Fahrzeugbatterien in dem Batteriespeicher wiederverwendet, mit deren Speicherkapazität ein Vier-Personen-Haushalt einen Monat lang mit Strom versorgt werden könnte.

 

 

Opel Automobile GmbH

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