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Elektromobilität: „Smarte Karre“ macht Menschen auf dem Land nachhaltig mobil

Prof. Dr. Martina Klärle auf dem Photovoltaik-Labor der Frankfurt University of Applied Sciences.
Prof. Dr. Martina Klärle auf dem Photovoltaik-Labor der Frankfurt University of Applied Sciences.

Prof. Dr. Martina Klärle, unter anderem Professorin an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), hat eine Anschubfinanzierung von 96.000 Euro für ihr nachhaltiges Projekt „Smarte Karre – Digitale, intelligente und Kooperative Autos – Regional, Rufbereit und Erneuerbar“ erhalten.

Die Förderbescheide wurden im Dezember 2018 im Rahmen der Bekanntmachung „Land.Digital“ von Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, im Beisein des Ausschussvorsitzenden für Ernährung und Landwirtschaft im Deutschen Bundestag, Alois Gerig MdB, in Berlin überreicht.

 

Elektrofahrzeuge über eine App buchen

Durch das Projekt soll für die rund 800 Einwohner/-innen des Teilortes Schäftersheim in Weikersheim, Baden-Württemberg, ein nachhaltiges Car-and-Man-Sharing-Angebot eingeführt werden. Das Besondere ist, dass sämtliche Autos Elektrofahrzeuge sind und alle Generationen über eine App Fahrer/-in oder Auto buchen können.

„Die Digitalisierung wirkt bereits in alle Lebensbereiche des Menschen und stellt eine der drängendsten Herausforderungen der heutigen Zeit dar. Insbesondere für den ländlichen Raum bietet sie die Chance, Standortvorteile gegenüber Ballungsräumen weiter auszubauen“, so Klärle.

 

Elektromobilität im ländlichen Raum

„Auch viele Studierende am Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik der Frankfurt UAS interessieren sich für das Konzept ‚Smarte Karre‘ und haben Arbeiten über Elektromobilität im ländlichen Raum und ‚Smart Villages‘ geschrieben. Es ist viel Bewegung in der Elektromobilitätsbranche und wir möchten mit dem Projekt eine Vorreiterrolle einnehmen.“ 

Nachhaltigkeit, die Stärkung des ländlichen Raums sowie die Energiewende sind Themen, die Klärle nicht nur in ihren Vorlesungen anspricht, sondern auch persönlich praktiziert: Sie selbst ist Pionierin auf dem Gebiet und ist auch privat seit sechs Jahren rein elektrisch unterwegs. Insgesamt legte sie in dieser Zeit über 100.000 km mit erneuerbaren Energien zurück.

 

„Land.Digital“

Mit dem Modell- und Demonstrationsvorhaben „Land.Digital“ sollen die Chancen der Digitalisierung auf den ländlichen Raum übertragen werden. Es ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE), das im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft angesiedelt ist. Im Rahmen von BULE soll der ländliche Raum mit innovativen Ansätzen gestärkt werden.

Frankfurt University of Applied Sciences,

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